Österreichische Privatrechtsgeschichte (Springers by Ursula Floßmann

By Ursula Floßmann

Bis heute das einzige umfassende Lehrbuch zum Thema: Student/innen k?nnen sich weiterhin auf den bew?hrten Aufbau verlassen. Die ?bersichtliche Institutionen- und Dogmengeschichte erkl?rt geltendes Recht aus seinen Entstehungsbedingungen heraus und vermittelt den Gegenwartsbezug zur ?sterreichischen Privatrechtsgeschichte. Die Autorin integrierte in diese 6., aktualisierte Auflage neueste Rechtsentwicklungen – speziell zum Familien- und Erbrecht.

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Von dem Sachenrechte (§§ 285–1341); Dritter Teil. Von den gemeinschaftlichen Bestimmungen der Personen- und Sachenrechte (§§ 1342–1502). 2 Dazu U. Floßmann, Das Geschlechterverhältnis in der Rechtslehre Franz von Zeillers, W. Ogris u. W. ), Gedenkschrift H. Hofmeister, 1996; H. Kalb, Grundrechte und Martini – eine Annäherung, in: Naturrecht und Privatrechtskodifikation, 1999, 235. 3 J. Ofner, Der Ur-Entwurf und die Berathungs-Protokolle des österreichischen ABGB I, 1889, 5. 16 Erster Teil. Einleitung technisch wurde zwar ein freiheitliches Privatrecht erarbeitet, aber um den Preis, die ständische Sozialordnung unangetastet zu lassen.

Zwei-Schwerter-Theorie ein Weltreich des Kaisers gegenübergestellt werden. Es entsprach dieser Geisteshaltung, daß sich die ma. Kaiser darauf besannen, Nachfolger der römischen Cäsaren zu sein (renovatio imperii). Das römische Recht war daher nicht fremdes Recht, sondern beanspruchte als Ganzes, „in complexu“, Geltung (sog. theoretische Rezeption)3. Unterstützt wurde diese unhistorische Konzeption durch die sog. Lotharische Legende, nach welcher Kaiser Lothar III. durch ein Reichsrezeptionsgesetz die Anwendung des römischen Rechts angeordnet hätte.

Rechtskraft und ihre Durchbrechung im Spannungsfeld von kanonistischem und theologischem Diskurs, FS Landau, 2000, 405. 3 Die ältere Forschung hat aus der ma. Auffassung der translatio imperii, wonach das Hl. Röm. Reich eine Fortsetzung des alten römischen Reiches bilde, geschlossen, daß das römische Recht bereits seit dem 12. Jh. als kaiserliches Recht mithin subsidiär gegolten habe. Die neuere Forschung hat aber erwiesen, daß der Begriff „Kaiserrecht“ erst als Folgeerscheinung der Rezeption mit dem Begriff „Römisches Recht“ gleichgestellt wurde (s.

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