Modelle in der Medizin: Mit einer historischen Einleitung by Hans Schaefer

By Hans Schaefer

Modelle sind der Versuch, Daten verst{ndlich zusammenzu- fassen. Die Strukturen dieser Modelle werden analysiert. Jeder wissenschaftlich arbeitende Mediziner verwendet Modelle. Die Irrtumsm|glichkeiten und derNutzen der Modelle werden dargelegt. Eine ziemlich umfassende Betrachtung der medizinischen Theorien liegt der examine zugrunde. Eine Besonderheit: die Einbeziehung so heterogener Methoden wie die der experimen- tellen Physiologie, der Epidemiologie und der Psychosomatik. Die Synopsis ist neu. Der Leser wird kritischer gegen}bertheoretischen Schlu~- folgerungen aus experimentellen Daten und Beobachtungen. Eine Theorie der Krankheitsentstehung wird systematischer durchdacht als bislang }blich. Der Leser gewinnt eine bessere F{higkeit der Diagnostik und Krankheitsverh}tung.

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Rheinschiffahrt 1913–1925: Ihre Wirtschaftliche Entwicklung unter dem Einfluss von Weltkrieg und Kriegsfolgen

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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Unternehmerisches Denken in der Beschaffung setzt voraus, dass die Be schaffung im Betrieb nicht nur als verwaltungstechnischer Vorgang, son dern vor allem als marktbezogene Tatigkeit aufgefasst wird. Die vom Be schaffungsmarkt abhangigen Chancen und Risiken konnen in ahnlicher Weise wie die vom Absatzmarkt abhangigen eingeschatzt und bewusst in das betriebliche Erfolgs-(Gewinn-)streben eingespannt werden.

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Dieses Schema steIlt, mit dem Schema der Rolle des menschlichen Gehirns zusammen, ein Modell der Krankheit dar, das dies en Namen vielleicht noch nicht verdient, wenn ein Modell als ein Mittel verstanden sein will, das in jedem Fall sonst schwer Verstandliche verstandlicher zu machen. Es ist ein Ordnungs-Modell, ein "erdachtes" Modell von extrem grober Struktur, das nur die Probleme der Medizin in ihrer letzten logischen Konsequenz zu ordnen versucht. 5 Modelle und "Gestalten" In seiner Modelltheorie der Zellphysiologie macht CREMER (1985, S.

A. 1975; DEMBROSKI u. a. 1978), oder es gebe eine cardiovasculare Psychophysiologie (STEPTOE u. a. 1985), so wird unser "Gegenstand" der Medizin vollends unbestimmt. Denn Seelisches als Ursache von Krankheit ist in ein Schema kausaler Regresse nicht ohne erhebliche Schwierigkeiten einzuordnen, wovon die zitierten Werke in ihrer Einseitigkeit ein gutes Zeugnis ablegen. Wir werden dieser Seite unserer Modelltheorie, welche auch Seelisches in die Medizin einbaut, ein groBeres Kapitel widmen. Fiir die Therapie wird die Situation jedenfalls durch die Psychophysiologie nicht einfacher.

1963; LEIBER u. a. 1966; WIELAND 1975). Das Problem der Erkennung von Krankheit ist ein auBerst intrikates Problem, und zwar aus vorwiegend zwei Grunden: wei! der SchluB yom sogenannten "Befund", der mit Labormethoden erhoben wird, auf Krankheit (was immer das auch sei) offenbar extrem schwierig ist (BUCHBORN 1977; KORAN 1975). Zwar lassen sich seit langem medizinische Befunde so zusammenstellen ("Syndrome"), daB damit eine scheinbar sehr genaue Diagnostik entsteht (DURHAM 1960). Es bleibt aber das Problem des Krankseins bei der Feststellung von "Befunden" ungelost.

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