Mini-DIPS: Diagnostisches Kurz-Interview bei psychischen by Jürgen Margraf

By Jürgen Margraf

Das Diagnostische Interview bei psychischen Störungen(DIPS) hat sich als beliebtes Diagnoseinstrument etabliert, da es einfach und flexibel zu handhaben ist. Es baut auf den Klassifikationssystemen DSM-IV und ICD auf und erfaßt auch Informationen, die für die Planung und Durchführung psychotherapeutischer Intervention notwendig sind.
Die Kurzfassung des "großen DIPS" ermöglicht die schnellere Durchführung des diagnostischen Interviews. Damit gelangt der Anwender auf kürzerem Weg zu DSM-IV- oder ICD-10-Dignosen - ein Vorteil, wenn beispielsweise ein Antrag auf Psychotherapie zu stellen ist.

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3 DSM-IV Tabelle 12. Fortsetzung t § ~ ~~ :I: ~ QQ r :I: 4. Diagnostischer Kontext des Mini-DIPS Das Mini-DIPS wird in der Regel in einen größeren diagnostischen Kontext eingebettet sein. Wenngleich es nicht Aufgabe des vorliegenden Handbuches sein kann, alle möglichen oder notwendigen diagnostischen Maßnahmen darzustellen, so soll hier doch auf die wichtigsten Ergänzungen zum Interview hingewiesen werden. Hier ist an erster Stelle die organische Differentialdiagnose zu nennen, bei der es um die Abklärung möglicher organischer Ursachen und Komplikationen der beobachteten psychischen Beschwerden geht.

Die Fragen beziehen sich auf den derzeitigen Zustand der Patienten, für ein volles Verständnis des klinischen Bildes kann es aber günstig sein, zusätzlich auch nach früheren Beschwerden zu fragen ("Lebenszeitdiagnosen"). • Nehmen Sie die "Klinischen Einschätzungen und Diagnosen" erst nach Beendigung des gesamten Interviews vor. 3. Grundregeln zum Mini-DIPS • Stellen Sie die Fragen möglichst so, wie sie dastehen; ihr Wortlaut wurde sorgfältig ausgesucht. • Zusätzliche Fragen sind erlaubt. Lassen Sie sich nicht von der Strukturiertheit des Interviews davon abhalten, mehrdeutige Antworten zu klären oder sich zu vergewissern, daß den Patienten klar ist, wonach Sie fragen.

Die Anfalle müssen entweder von einer bedeutsamen Verhaltensänderung oder mindestens einen Monat lang von anhaltender Sorge über mögliche neue Anfalle bzw. über deren Bedeutung begleitet sein (Intensitätskriterium). B. B. Hundephobie, 43 Handbuch Störungsglossar vor. Im Gegensatz zu Hypochondrie und Somatisierungssyndrom stehen vor allem kardiovaskuläre und respiratorische Symptome im Zentrum der Beschwerden und die Symptome werden typischerweise als Anzeichen einer unmittelbaren Todesgefahr (nicht einfach einer unangenehmen oder erst mittelfristig bedrohlichen Krankheit) angesehen.

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