Mein Freund Jossele und andere neue Satiren by Ephraim Kishon

By Ephraim Kishon

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Weinreb, der einem Zusammenbruch nahe war, erholte sich und rettete nicht. Viereinhalb Minuten dumpfen Schweigens. Ich möchte so etwas kein zweites Mal erleben. Fünf Minuten. Mir wurde schwindlig. Ich wankte. Jossele sah es und machte mir ein Zeichen. Auf Zehenspitzen schlichen wir hinaus. Seither haben wir keinen von Weinrebs Gästen wiedergesehen. Wäre es denkbar . . d a ß sie . noch immer . . 29 ZUR ENTLASTUNG DES STEUERZAHLERS Jossele nahm einen Schluck aus seinem Espresso und starrte vor sich hin.

Und nirgends eine Erleichterung in Sicht . « Ich fühlte mich gedrängt, die Regierung zu verteidigen. « » U n s i n n « , replizierte Jossele. »Es gibt genug andere Wege, das Los des kleinen Mannes zu verbessern. Denken wir nur an die Post. « fragte ich ungläubig. »Ganz richtig. Unfrankiert. Nehmen wir an, ich will dir einen Brief schreiben. Jetzt glaubst du natürlich, ich müßte ihn an dich adressieren. Falsch! Statt deiner Adresse schreibe ich meine auf den Briefumschlag, und zwar eine sehr weit entfernte, zum Beispiel: Senor Jossele, 103 Avenida de los Caballeros, Buenos Aires, Argentina.

Keinen . . « Das Auge des Gesetzes zwinkerte nervös. »Ja, aber . . « replizierte Jossele, nun schon ein wenig verärgert. »Ich bin ja nur für einen raschen Espresso hier ins Café gegangen. Das ist alles, und das versuche ich Ihnen die ganze Zeit zu erklären. Aber Sie hören ja nicht zu . « Das Amtsorgan erbleichte. Seine Kinnladen bewegten sich lautlos, wenn auch rhythmisch. Langsam zog er das zweite Strafmandat hinter dem Scheibenwischer hervor und zerriß es in kleine Teilchen, einen Ausdruck unendlicher Trauer in seinem Gesicht.

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