Krystallometrisches Praktikum: Grundbegriffe und by Robert Schroeder

By Robert Schroeder

Dem Erscheinen dieses Buches liegt der Wunsch zugrunde, die Arbeits methoden der KrystaIlometrie eingehender zu besprechen, als es in den neueren Lehrbuchern angezeigt erscheint. Die KrystaIlometrie beschaftigt sich, wie schon ihr identify sagt, mit den geometrischen Eigenschaften, d. h. mit der Morphologie der KrystaIle. Mit anderen Wort en, die KrystaIlometrie umfaBt aIle jene Eigenschaften und den sich daraus ergebenden Disziplinen, die mit der auBeren Gestalt der KrystaIle zusammenhangen. Es wurden zuerst die fUr die Erklarung dieser morphologischen Eigen schaften notwendigen Grundbegriffe besprochen, anschlieBend daran die Me thoden, die natig sind, urn zur Erkenntnis dieser Krystallmorphologie zu ge langen. Sie wurden so dargestellt, daB der Leser imstande ist, ohne allzu viele theo retische Betrachtungen den Inhalt der einzelnen Kapitel leicht und sicher zu verstehen und ausfUhren zu kannen, es wurden deshalb stets einige Beispiele gegebcn. DaB dabei die GOLDSCHMIDTschen Methoden besonders berucksichtigt und benutzt wurden, beruht darauf, daB GOLDSCHMIDT sich gerade mit diesem Teil der Krystallographie, namlich mit der Krystallometrie, am eingehendsten und mit vielen Verbesserungen und Vereinfachungen ihrer Methoden mit Er folg beschaftigt hat. Mit der kurzen geschichtlichen Einleitung zu den einzelnen Kapiteln hoffe ich dem Leser eine EinfUhrung zu geben, wie guy sich zu den aufeinander folgenden Zeiten die beste Lasung und die geeignetste Darstellung jener los angeles Sllngen gedacht hat. Sehr verbunden bin ich Herrn Prof. Dr. KLEBER fUr das Lescn der Korrektur.

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Die NAUMANNsche Bezeichnung geht hauptsachlich auf die WEIsssche Grundlage zuruck. NAUMANN verlangt von einer krystallographischen Bezeichnung, daB man sich dabei moglichst schon den betreffenden Krystall vorstellen kann, d. h. daB sie uns an das Krystallsystem erinnern und daB sie die Grundform des Formenkomplexes erkennen lasse. Das Zeichen soIl unmittelbar auf die gesamte Form und nicht bloB auf einzelne Flachen dieser Form hinweisen. Jedes Zeichen besteht daher aus dem Symbol der Grundform und aus verschiedenen Hilfselementen.

Nun gilt noch fUr die Konstanten jedes Krystalls die Gleichung: daher: p: q: r P,: qu : r0 = (resp. sin p sin C( --a;- : T I I 1 sin y sin J. u sin v : ---c;- = -a;- : "'b;;-" : ---c;- , p: q: 1) = a : b : c = I 1 m : n : 01 (WEISS) = h: k: l (MILLER). rkrafte zerfallen stets in eine ganze Anzahl gleicher Teile. t der Indices, man kann es also auch als Gesetz von der Rationalitat der Krafteteilung bezeichnen. -\bleitung der Elemente. che eines Krystalls am einfachsten rational ausgemessen werden kann.

Auf diese Richtungen tragt man die relativen GroBen der krystallbauenden Primarkrafte Po qo ro als Langen auf. 1st die oben aufgestellte Hypothese richtig, so sind gerade die Polarelemente das eigentlich Fundamentale, dem Molekiil Eigentiimliche und fUr die Formen Ursachliche. R Es bilden die Normalen PQR eine korperliche Ecke, die man zum Parallelepiped erganzen kann mit den ebenen Winkeln Afl v und den Kantenlangen 2Pv2go 2ro · I Dieses nennt GOLDSCHMIDT das Parallelepiped -- J __ ,u I A. I -- der Primarkrafte oder kurz die Polarform.

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