Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT): Von den by C. Butter, H.-H. Minden

By C. Butter, H.-H. Minden

Die Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) hat sich in den letzten Jahren als Verfahren f?r die Behandlung schwerer chronischer Herzinsuffizienz etabliert. Das Buch gibt einen ?berblick ?ber die Grundlagen der CRT und ist zugleich praktischer Leitfaden f?r angehende und fortgeschrittene Implanteure. Anhand von didaktisch aufbereiteten R?ntgenbildern wird jeder einzelne Schritt der Implantation anschaulich dargestellt. Die beiliegende CD-ROM vermittelt einen realistischen Eindruck von der Implantationsprozedur im Herzkatheterlabor.

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Praxisbuch Energiewirtschaft: Energieumwandlung, -transport und -beschaffung im liberalisierten Markt

Dieses Buch stellt technisches und wirtschaftliches Wissen ? ber die Energiewirtschaft zur Verf? gung - vor allem f? r die Entwicklungsphase von Energieprojekten. Es behandelt folgende Themen: Die Gewinnung von Prim? renergie und die Preisbildung im Wettbewerbsmarkt Die Beschaffung leitungsgebundener Energie im liberalisierten Markt und die Funktionsweise der Energieb?

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Verwendet man hingegen ein unipolares Modell, erhält man lediglich eine so genannte pseudobipolare Stimulation, die im Regelfall zu einer simultanen Erregung von linker und rechter Herzkammer führt, auch wenn formal eine zeitlich versetzte Aktivierung programmiert ist. Der Elektrodenaufbau beeinflusst natürlich maßgeblich die mechanischen Eigenschaften, so dass bipolare Elektroden im Regelfall einen größeren Außendurchmesser aufweisen und weniger flexibel als unipolare Modelle sind. Sofern implantationstechnisch möglich, sollte allerdings immer der Implantation einer bipolaren Elektrode der Vorzug gegeben werden.

OP-Situs bei rechtsseitiger Implantation, Einbringen des Führungskatheters durch eine Schleuse mit hämostatischem Ventil (Pfeilspitze), daneben befindet sich die bereits implantierte rechtsventrikuläre ICD-Elektrode (Pfeil) Schleuse bei liegendem Führungsdraht ein geeigneter Guiding-Katheter (s. 2) bis in die Mitte des rechten Vorhofs geschoben. Wir bevorzugen bei linksseitigem Vorgehen einen Katheter mit proximaler Kurve. Als günstig hat sich eine Extended-Hook-Konfiguration (s. 6) erwiesen, aber auch andere Kurvenformen sind mit ähnlichen Erfolgsaussichten anwendbar.

Katheter mit besonders langer atraumatischer Spitze [16] können sogar bis in die CS-Seitvenen vorgeschoben werden und ermöglichen damit einen direkten Zugang zur Zielvene. Mittlerweile stehen auch Führungskatheter zur Verfügung, deren Kurvenform sich durch Betätigung eines Drehmechanismus in gewissen Grenzen verändern lässt und die daher für eine direkte Intubation des CS geeignet sind. Wir favorisieren allerdings des atraumatischeren Vorgehens wegen die Sondierung in der oben beschriebenen Teleskoptechnik.

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