Israel, Kirche und die Völker im Matthäusevangelium by Matthias Konradt

By Matthias Konradt

Matthias Konradt untersucht das f?r das theologische Verst?ndnis des Matth?usevangeliums zentrale challenge, worin der ?bergang des vor?sterlich auf Israel konzentrierten Wirkens Jesu und seiner J?nger zur universalen nach?sterlichen venture begr?ndet ist und wie sich die Bildung der Kirche zur Rolle Israels als Volk Gottes in der matth?ischen Konzeption verh?lt. Der Autor setzt sich detailliert mit der traditionellen Deutung, dass Matth?us einer Abl?sung Israels durch die Kirche und der Israelmission durch die V?lkermission das Wort rede, auseinander. Er zeigt, dass die Heilszuwendung zu Israel und die universale measurement des Heils ?ber die narrative Konzeption vermittelt sind, in der Matth?us die messianische Identit?t Jesu als Sohn Davids und Sohn Gottes entfaltet, und die Kirche nicht als neues oder wahres Israel aufgefasst wird.

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91 Dazu Näheres unten Kap. 1, S. 110. 92 V gl. dazu die kurz vor Abschluss der hier vorgelegten Studie erschienene Monographie von Chae mit dem Titel "Jesus as the Eschatological Davidic Shepherd". Ich habe im Folgenden nur noch an einzelnen Stellen Verweise auf diese weiter führende Untersuchung nachtragen können. Ein grundlegender Konvergenzpunkt zwischen der Studie von Chae und den nachfolgenden Ausführungen besteht in der Bedeutung, die Ez 34 und der dort begegnenden Verheißung des davidisch-messianischen Hirten als Hintergrund für die matthäi sehe Konzeption des heilenden Davidssohns beigemessen wird.

1, S. 56. 82 Näheres dazu unten Kap. 2, S. 315-316. 83 Dabei ist zu beachten, dass die Pharisäer die Frage als eine allgemeine Frage über den Messias nehmen. Jesus freilich stellt damit näherhin eine Frage über sich selbst, mit der die Frage nach seiner Vollmacht (21,23-27) weitergeführt wird. Wessen Sohn ist er? 32 Kap. 43-45 keineswegs gleichbedeutend sind84 . Vielmehr steht zunächst die Frage im Raum, wie der Sohn Davids zugleich Davids Herr sein kann. Die Lösung dieser scheinbaren Spannung ergibt sich daraus, dass der messianische Davidssohn zugleich eben Gottes Sohn und als solcher David als Kyrios übergeordnet ist.

130. Erwägenswert ist der Vorschlag von WILK, Jesus, 83, Anm. 17 weist Matthäus selbst daraufhin, wie er zu dieser Zahl kommt: Die erste und die zweite Epoche sieht er in der Person Davids verbunden, die daher doppelt zählt - als Abschluß und als Anfang. II ,zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft' geboren! - nur in der dritten Epoche mitgerechnet wird" (Hervorhebung im Original). 56 Luz, Mt 15 , 136. Vgl. a. 1 Jesus als davidisch-messianischer Hirte Israels 27 richtet auf Jesus ZU57 • Die Epochenmarkierungen in 1,17 treffen sich dabei mit Zusatzbemerkungen im genealogischen Schema und sind insofern innerhalb der Genealogie selbst vorbereitet.

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