Hunger und Unterernährung: Eine Biologische und by Sergius Morgulis

By Sergius Morgulis

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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VALENTIN fand, daB der Unterschied zwischen diesen beiden Temperaturen durchschnittlich 1,03 °0 betragt, wenn die Tiere ruhig und tief im Schlafe sind. Der Unterschied wird noch deutlicher, wenn die Murmeltiere erwachen: der Kopf und der Thorax erwarmen sich dann viel schneller als der hintere Teil des Korpers. Dies fiihrte zu der Annahme, daB wahrend des Erwachens der Sitz der Warmeerzeugung in der Leber liege und sich von da auf die Brustmuskeln ausbreite und zuletzt den gesamten Organismus erfasse.

Es ist ein noch immer nicht ganz geklartes Problem, ob kaltblutige Tiere in demselben MaBe wie anorganische Korper von den auBeren Temperatureinflussen abhangen, obgleich del' Augenschein auf ein wenn auch nur schwaches Warmebildungsvermogen hinweist. In del' Entwicklung des Warmeregulationsmechanismus bei den Homothermen odeI' Warmblutern mussen wir zwei Punkte klar unterscheiden: die Verfeinerung und Vervollkommnung del' primitiven Methode del' Warmeproduktion und die Entwicklung eines speziellen Mechanismus zur Regulation del' Warmeabgabe.

Ich wahle die folgenden Zahlen zur Veranschaulichung dieser Tatsache aus einer Reihe ahnlicher Werte: Z ustand des Igels wirklich wach. schlafrig . . eingeschlafen . Korpertemperatur 36,2° C 14,5 " 5,6 " I Lufttemperatur 4,1 0 C 2,8 " 2,1 " I Unterschied 32,PC 11,7 " 3,5 " Nur wahrend die Tiere schlafen, entspricht ihre Innentemperatur der Temperatur der Umgebung. DUBOIS fand, daB die Rectaltemperatur bei vier Murmeltieren zwischen 4,6 °-4,8 ° lag, wahrend die AuBentemperatur 4 °0 betrug. Man sieht also, daB die Temperatur der Tiere nur einen Bruchteil eines Grades iiber der Lufttemperatur liegt.

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