Heil-Lasten: Arzneimittelrückstände in Gewässern by Fritz H. Frimmel, Margit B. Müller

By Fritz H. Frimmel, Margit B. Müller

In Industriel?ndern ist der Einsatz von Pharmaka fester Bestandteil des Alltags. Der Verbleib dieser Stoffe nach ihrer Verwendung sowie die Entsorgung ungebrauchter Produkte sind wichtige Fragen, die unmittelbar aus der Bef?rchtung m?glicher Auswirkungen auf die Umwelt erwachsen. Der Titel "Heil-Lasten" spiegelt die ambivalente Rolle der Pharmaka wider. Standortbestimmung und Diskurs zum aktuellen Informationsstand und weiteren Forschungsbedarf.

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In dieser Vorschrift werden vorwiegend Qualitätsanforderungen beschrieben. Eine Ausdehnung der Betriebsverordnung auf den Bereich der Wirkstoffherstellung ist aktuell in der Diskussion, ein Entwurf liegt vor. International tätige Unternehmen müssen darüber hinaus den im ICH-Prozess2 festgelegten Qualitätsanforderungen für Arzneimittel genügen. Über die Anforderungen des Arzneimittelrechts hinaus ist von den Herstellern der Arzneimittel und Wirkstoffe eine Vielzahl weiterer gesetzlicher Anforderungen zu erfüllen, für die im Zusammenhang mit (möglichen) Emissionen in die Umwelt Anforderungen aus Immissionsschutz-, Gewässerschutz-, Bodenschutz-, Abfall-, Chemikalien- und Gefahrgutrecht gelten.

A. darin bestehen können, dass die Inzidenz für die Bildung eines Tumors steigt. Antiinfektiva Antibakterielle Wirkstoffe (Antibiotika) Wie weiter oben bereits diskutiert, hat die Entdeckung der Antibiotika die Behandlung bakterieller Infektionen revolutioniert, und dies mit unglaublichen Konsequenzen für die Lebenserwartung. Und dennoch gibt es Demographische Entwicklung und Heilmittelverbrauch 25 keinen Grund sich zurückzulehnen. Denn die Entwicklung von Multiresistenzen in einer dafür prädestinierten Umgebung wird zu einem immer relevanteren Problem.

Bei der Behandlung chronischer Schmerzen gilt es als Kunstfehler, Medikamente nach Bedarf und nicht nach einem festen Zeitschema zu verordnen (Tölle 2003). Daraus leitet sich ab, dass eine Schmerztherapie, wird sie denn lege artis durchgeführt, eine sehr geordnete Dauertherapie darstellt, wobei der Typ und die Menge an Wirkstoffen jedoch sehr unterschiedlich sein können. Da die Probleme bei der Behandlung von Schmerzen prinzipiell erkannt sind, kann hier wohl mit deutlichen Veränderungen gerechnet werden, was sich wieder auf den Heilmittelgebrauch auswirken wird.

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