Handfunktionsstörungen in der Neurologie: Klinik und by Dennis A. Nowak

By Dennis A. Nowak

Wenn das Zusammenspiel zwischen Gehirn und Hand nicht funktioniert ...

Handfunktionsstörungen sind eine häufige Symptomatik bei neurologischen Erkrankungen/Läsionen des zentralen und/oder peripheren NS (z.B. Schlaganfall, SHT, Hirntumoren, M. Parkinson, Nervenkompressionssyndrome…). Sie schränken die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Betroffenen im privaten und beruflichen Alltag erheblich ein; deshalb sind effiziente evidenzbasierte Reha-Strategien gesundheitspolitisch und ökonomisch sehr gefragt.

Das Buch bietet neurologisch und orthopädisch tätigen Ärzten, Physio- und Ergotherapeuten eine Anleitung und gleichzeitig ein Nachschlagewerk mit schnellem Zugriff auf leitliniengerechte diagnostische und therapeutische Verfahren und Maßnahmen. Jedes Kapitel in den Sektionen „Diagnostik" und „Rehabilitation" wird von namhaften Expertenteams (einem Arzt und einem/mehreren Therapeuten, je nach Thema Physio-, Ergotherapeut, Neuropsychologe) geschrieben , um die für jede Zielgruppe relevanten Praxisaspekte klar nachvollziehbar herauszuarbeiten.In einem separaten Teil wird über aktuelle Forschungsergebnisse und Ausblicke auf absehbare Weiterentwicklungen der Therapien berichtet

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Nowak 3 Die klinische Untersuchung der Handfunktion dient nicht nur der Erhebung des primären Defizits zur Planung therapeutischer Maßnahmen, sondern auch für Verlaufsuntersuchungen zur Modifikation der Therapie und zur Anpassung der Therepieziele im Behandlungsverlauf.  1 und 2). Zur Dokumentation der erhobenen Befunde können klinische Skalen verwendet werden (7 Kap. 2). 1 Auswahl von Untersuchungsverfahren und Dokumentation Zur Erhebung und Dokumentation des klinischen Befunds ist die Verwendung international einheitlich definierter Untersuchungsverfahren sinnvoll.

Palpation Durch das Betasten können zusätzliche Informationen gewonnen werden, die der Inspektion entgehen. 1 · Klinische Untersuchung 4 Unterschiede von Temperatur (Überwärmung, auffällige Kälte) und Schweißsekretion, 4 Schwellungen und Beschaffenheit des Gewebes (Ödeme), 4 Lokalisation und Beschaffenheit von Narben (Ausdehnung, Verlauf und Verschieblichkeit). a. der Erfassung von Deformationen durch Verletzungen und Kontrakturen, von Muskelatrophien oder Muskelschwellungen durch Ödeme. Bei der Palpation von Muskeln in Aktivität kann auch das Ausmaß von Paresen und Kokontraktionen bei zentralen Paresen erfasst werden.

Aufgrund der lateralen Inhibition innerhalb der lemniskalen Bahnen sowie im Kortex verschmelzen nahe beieinander gelegene Punkte auf der Haut nicht miteinander. ), konnte eine vorübergehende abnorme Steigerung der Erregbarkeit in den primärsomatosensorischen Handarealen nachgewiesen werden, einhergehend mit einer vermehrten intrakortikalen Inhibition. Im Tierversuch sind bei der Dystonie die rezeptiven Felder in Area 3b 10-mal so groß wie im gesunden Zustand. Man kann daraus schließen, dass nicht nur Veränderungen des afferenten Inputs alleine, sondern auch wiederholte Bewegungen, sogar solcher abnormer Natur, zu einer abnormen sensorischen Repräsentation führen können.

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