Grundzüge der terrestrischen Tierökologie by Wolfgang Tischler

By Wolfgang Tischler

Das vorliegende Buch ist in erster Linie fur Studierende der Natur wissenschaften und der Landwirtschaft bestimmt. Daneben soll es auch dem Lehrer Anregung fur den Unterricht geben und dem Forscher durch straffe und knappe shape den Uberblick uber dieses Gebiet. der Zoologie erleichtern helfen. Das Buch ist aus Vorlesungen und Ubungen uber terrestrische OkolOgie entstanden. Dass die Okologie im Lehrbetrieb an den mEisten deutschen Universitaten gewohnlich etwas kurz wegkommt, wird von vielen Studierenden als Lucke empfunden. Ich habe mich deshalb zu einer Veroffentlichung ent, schlossen, obgleich in diesem Wi, ssenschaftszweig noch viele Dinge im Werden sind. In 'keiner Weise sollen die ausgezeichneten Dar, stellungen uber Okologie von FRIEDERICHS und HESSE durch mein Buch ersetzt werden; doch sind diese von ganz besonderen Gesichtspunkten aus verfasst. "Die Grundfragen und Gesetzmassigkeiten der land- und forstwirtschaftlichen Zoologie" von FRIEDERICHS (1930) stellen den Standpunkt der angewandten Zoologie, die "Tiergeographie auf oko logischer Grundlage" von HESSE (1924) den der tiergeographischen Betrachtungsweise in den Vordergrund. Der zweite Band des Hesse Doflein, "Tierbau und Tierleben," in der 2. Auflage 1943 von HESSE vollig neu bearbeitet, ist ein grundlegendes Werk uber das gesamte Gebiet der Okologie, bringt aber sehr vieles uber Lebens-und Ver haltungsweise (Bionomie und Ethologie) der Tiere, das ich nur als Grundlage okologischer Wissenschaft ansehen mochte, jedoch nicht zur Okologie im engeren Sinne rech

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Rheinschiffahrt 1913–1925: Ihre Wirtschaftliche Entwicklung unter dem Einfluss von Weltkrieg und Kriegsfolgen

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Beschaffung und Lagerung: Betriebswirtschaftliche Grundfragen der Materialwirtschaft

Unternehmerisches Denken in der Beschaffung setzt voraus, dass die Be schaffung im Betrieb nicht nur als verwaltungstechnischer Vorgang, son dern vor allem als marktbezogene Tatigkeit aufgefasst wird. Die vom Be schaffungsmarkt abhangigen Chancen und Risiken konnen in ahnlicher Weise wie die vom Absatzmarkt abhangigen eingeschatzt und bewusst in das betriebliche Erfolgs-(Gewinn-)streben eingespannt werden.

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Der Hinterleib der Stachelkäfer (MordeIIidae) endet in einem zugespitzten Dorn, der den Körper mit Unterstützung der Hinterbeine in die Höhe schleudert. Eidechsen springen durch Aufschlagen deos Schwanzes. 3. F 1 u g s p r i n ger: Die Tiere dieser Lebensform fehlen in Mitteleuropa. Sie sind Baumbewohner, die vermittels Körperhautfalten nach dem Absprung in einen Gleitflug übergehen. Die Heimat der hierher gehörenden Arten ist in erster Linie Indien und Indonesien. Flugfrösche (Rhacophorus). mit weiten Spannhäuten zwischen den Zehen ihrer Füße, fliegende Schlangen (Chrysopelea) mit längsgerichteten Hautfalten an der Bauchseite, Geckonen mit Hautsäumen vom Hals bis zur Schwanzspitze und fliegende Drachen (Draco) aus der Familie der Agamen mit verlängerten Rippen, zwischen denen eine Flughaut gespannt ist, sind Vertreter der Amphibien und Reptilien.

Aus der Merozönose des Eichenblattes . FraßYdny einer NepticuJa-Minierraupe und Gallwespenlarve im Innern einer duf\Jeschnitienen Galle. (phot. DIETERICH und LOCK aus FEUCHT) den Moosen anhäuft, oder sie sind Räuber der anderen Moosbewohner. Nur einige Kleinschmetterlingsraupen (Scoparia) und die Schnecken weiden die Pflänzchen selbst ab. Während das Phytobios ein Weichsubstrat von relativ hohem Feuchtigkeitsgehalt darsteIlt, ist das Dendrobios eher mit den Hartböden des Edaphon zu vergleichen und besitzt mehr xerophile Arten (Epidendrobios).

Nach FRANZ) eine sehr artenarme Biozönose. Weberknechte, räuberische Wolfsspinnen (z. B. Lycosa nigra) und die von Detritus und Flechten sich nährenden Steinhüpfer (Machilis alpestris) finden dort eine Lebensmöglichkeit. Sie zeichnen sich alle durch große Wendigkeit aus und entziehen sich der Verfolgung durch blitzschnelle Flucht in die Spalten. Nematoden, Enchytraeiden, Milben, Co/Jembolen und Pilzmückenlarven leben in den Humusansammlungen. Alpine Grasflurgemeinschaflen Die hoch alpinen G ras h eid e n (Abb.

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