Geschlecht und Männlichkeit: Soziologische Theorie und by Michael Meuser

By Michael Meuser

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Praxisbuch Energiewirtschaft: Energieumwandlung, -transport und -beschaffung im liberalisierten Markt

Dieses Buch stellt technisches und wirtschaftliches Wissen ? ber die Energiewirtschaft zur Verf? gung - vor allem f? r die Entwicklungsphase von Energieprojekten. Es behandelt folgende Themen: Die Gewinnung von Prim? renergie und die Preisbildung im Wettbewerbsmarkt Die Beschaffung leitungsgebundener Energie im liberalisierten Markt und die Funktionsweise der Energieb?

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Durkheim nimmt an, daß es zunächst Formen des familialen Zusammenlebens gegeben hat, die nicht auf einer dauerhaften und geregelten Beziehung von Mann und Frau basierten. Solche Gesellschaften, in denen es keine Ehe gab, sind zugleich Gesellschaften, in denen eine soziale Differenzierung zwischen den Geschlechtern nur rudimentär ausgebildet war. "Der Stand der Ehe in den Gesellschaften, in denen beide Geschlechter nur schwach differenziert sind, bezeugt demnach, daß dort die eheliche Solidarität ihrerseits sehr schwach ist" (Durkheim 1988, S.

458). Allerdings hält Durkheim es für möglich, daß die Organisation der Geschlechterdifferenz auf der Folie von Kultur und Natur im Zuge der weiteren gesellschaftlichen Evolution durch eine andere ersetzt werden wird. Damit sind in gewissem Sinne Kultur und Natur als kulturelle Deutungsmuster für eine Differenz bestimmt, die selbst aber nicht aufzuheben ist. Wie immer auch das GescWechterverhältnis sich entwickeln wird, es "liegt keine Veranlassung vor zu der Annahme, die Frau könnte in der Gesellschaft je dieselben Funktionen erfüllen wie der Mann" (S.

Jahrhundelt durchaus typische Erscheinung ist. Freilich dominielte damals - wie auch flüher und später - eine fraglos vorgenonunene Gleichsetzung den Geschlechterdiskurs, aus dem Simmel insofem herausragt, als er die begliffiichen Mittel fUr eine kritische Perspektive zumindest entwickelt, wenn er sie auch nicht konsequent einsetzt. Wo dieser aber sein Handeln bestimmt, in der sexuellen Interaktion, ist seine Männlichkeit "viel durchgehender mit der Beziehung zu der Frau verbunden, als die Weiblichkeit der Frau mit der zum Manne" (S.

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