Geschichte Japans: Von 1800 bis zur Gegenwart by Reinhard Zöllner

By Reinhard Zöllner

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Lehrbuch der Algebra, 2. Auflage (Mit lebendigen Beispielen, ausführlichen Erläuterungen und zahlreichen Bildern)

Dieses ausf? hrlich geschriebene Lehrbuch eignet sich als Begleittext zu einer einf? hrenden Vorlesung ? ber Algebra. Die Themenkreise sind Gruppen als Methode zum Studium von Symmetrien verschiedener artwork, Ringe mit besonderem Gewicht auf Fragen der Teilbarkeit und schlie? lich als Schwerpunkt ok? rpererweiterungen und Galois-Theorie als Grundlage f?

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Viele Bannerherren und Hausleute bewirtschafteten ihre Länder nicht selbst, sondern ließen sie durch die Tokugawa verwalten. Hausleute besaßen anders als Fürsten und Bannerherren kein Audienzrecht bei den Tokugawa. 399 Hausleute. Die Einkommensunterschiede zwischen den Fürsten waren erheblich. 000 bzw. 000 koku. An der Spitze stand der Fürst von Kaga24 aus dem Hause Maeda; der Gesamtertrag seines Territoriums wurde auf etwas mehr als 1 Mio. koku projektiert. 000 koku. In der Gesamtsumme wurde das Einkommen aller Fürsten auf jährlich rund 22,5 Mio.

Beispielsweise wurden Reisfelder mit regelmäßiger Bewässerung, die Mehrfachernten erlaubten, höher eingestuft als Trockenfelder, auf denen meist Gemüse oder Obst angebaut wurde. Aus diesen Angaben wurde dann der mutmaßliche, projektierte Ertrag dieser Flächen in koku berechnet, der natürlich abhängig vom Wetter und anderen äußeren Faktoren in den einzelnen Jahren höher oder geringer ausfallen konnte als erwartet. Von diesen Erträgen wurden theoretisch 40, effektiv aber eher 30 bis 35 Prozent als Steuern und Tribute eingezogen.

Von vornherein wurden die Fürstenhäuser, die entweder besonders große und reiche Territorien regierten (wie die Maeda in Kaga oder die Date in Sendai) oder die zwischen 1600 und 1615 noch nicht auf der Seite der Tokugawa gestanden hatten, von Ämtern im Bakufu ferngehalten; diese Gruppe von Fürsten, die 1853 96 Häuser zählte, hieß deshalb die „Außenstehenden“ (tozama). Einige von ihnen übernahmen jedoch wichtige Funktionen an der Peripherie des TokugawaStaates: Die Familie So¯ übernahm als Fürsten von Tsushima den diplomatischen und Handelsverkehr mit Korea; die Familie Shimazu (Fürstentum Satsuma) übte 24 Philipp C.

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