Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure by Sonia Rossi

By Sonia Rossi

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Auch mir gefiel sie, vielleicht deshalb, weil mir die meisten Männer von jeher als zerrissene Wesen erschienen sind. Sie haben Liebeskummer und trösten sich mit Nutten, denen sie im besten Fall gleichgültig sind. Sie vögeln dich gegen Geld und fangen mittendrin an zu heulen. Sie spritzen dir in den Mund und erzählen dir drei Sekunden später, dass du auf dich aufpassen sollst: dein Studium zu Ende machen, einen guten Job ergreifen, einen netten Mann heiraten. Einen wie sie selbst. �Die wenigsten denken so was«, antwortete ich schließlich.

Er trug eine schmale Sonnenbrille, ein weißes Polohemd und weiße Turnschuhe. Ladja, noch müde von der vergangenen Nacht, wirkte neben ihm wie ein Landei. Ich fragte mich, was ein solcher Mann mit so einem armen Jungen gemein hatte. Ladjas Bekannter spendierte uns den Eintritt für den Park. »Das macht er immer, wenn wir zusammen unterwegs sind«, flüsterte mir Ladja ins Ohr. Ich dachte, das müsse eine nette Berliner Sitte sein. Wer Geld hat, zahlt für die Freunde. Das nächste Mal, stellte ich mir vor, werden Ladja und ich ihm ein Bierchen ausgeben.

Ich hatte das Gefühl, an der Liebe und Fürsorge meiner Eltern zu ersticken, und sehnte mich nach Freiheit und Abenteuer, all dem, was ich in der engen Welt meines Geburtsorts nicht finden konnte. Und unter allen Städten, die für ein neues Leben in Frage kamen, erschien mir Berlin am verheißungsvollsten. Im Sommer 2001 kam ich mit leichtem Gepäck am Bahnhof Zoo an. Die ersten Wochen in Berlin verbrachte ich in einer Art Trancezustand, fasziniert von der fremden Kultur, der Partyszene und den exotischen Männern, die ich in den Diskos traf.

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