Evangelische Theologie 57.3 (1997) Auferstehung Jesu by Ulrich Luz (Hg.)

By Ulrich Luz (Hg.)

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Praxisbuch Energiewirtschaft: Energieumwandlung, -transport und -beschaffung im liberalisierten Markt

Dieses Buch stellt technisches und wirtschaftliches Wissen ? ber die Energiewirtschaft zur Verf? gung - vor allem f? r die Entwicklungsphase von Energieprojekten. Es behandelt folgende Themen: Die Gewinnung von Prim? renergie und die Preisbildung im Wettbewerbsmarkt Die Beschaffung leitungsgebundener Energie im liberalisierten Markt und die Funktionsweise der Energieb?

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Jüngel, Thesen zur Grundlegung (s. Arun. 30), 285ft KD IV/1, 335. 35 KD IV/2, 148. 36 Ebd. 37 Vgl. Bultmann, Das Verhältnis (s. Anm. 29), 457. 38 Vgl. S. Kierkegaard, Der Liebe Tun, Band 2: Etliche christliche Erwägungen in Form von Reden. Zweite Folge, Gütersloh 1992 2 , 334. - Kierkegaard denkt dabei 33 34 221 re auch die Auferweckung J esu Christi zu verstehen. Ela LOU BEOU anzusagen und Gottes Willen autoritativ auszulegen. Doch daß dies ein Ereignis der Einheit Jesu mit Gott war, ist eine Wirkung des HandeIns Gottes in der Auferweckung J esu.

B. mit Hilfe von Erwägungen über die psychische Verfassung J esu tun zu können, verfehlt sie das Wesen der Einheit Gottes mit dem Menschen Jesus als einer Tat Gottes. Es ist eine Tat in der Klarheit seiner Liebe. Denn das Wesen der Liebe ist es ja, mit einem anderen eins zu sein und dabei doch zugleich vor ihm einen Schritt zurückzutreten und ihn so in seinem Eigensein freizugeben. Jesus kann ganz Mensch sein, weil Gott sich mit ihm so eins macht, daß er als wahrer Mensch da zu sein vermag. Er gibt ihm Raum für sein Menschsein und dessen Vollzug.

Ohne Jesus und seine Verkündigung zu kennen, gibt es keine Gewißheit seiner Auferstehungswirklichkeit. Allerdings fällt für uns heute zusammen, was für die Auferstehungszeugen ein zeitliches Nacheinander war. Uns begegnet der irdische Jesus nicht anders als in seiner Auferstehungswirklichkeit. Wir können darum sagen: Wo er Menschen überhaupt gegenwärtig wird, da ereignet sich für sie seine Auferstehungswirklichkeit. Nicht die Betrachtung des isolierten Auferstehungsgeschehens bzw. dessen, was den neutestamentlichen Zeugen widerfahren ist, sondern die Begegnung mit Jesus als Christus ist heute unsere Auferstehungserfahrung: Die Erfahrung des gnädigen Gerichtes Gottes, des Endes der alten Zeit und der Gewährung einer neuen Zeit.

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