Erläuterungen Zu Albert Camus, Die Pest (La Peste) by Frauke Frausing Vosshage

By Frauke Frausing Vosshage

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Später kommt Rambert, ein junger Journalist, der für eine Pariser Zeitung den Gesundheitszustand der arabischen Bevölkerung recherchieren soll, in Rieuxs Sprechstunde. Rieux will ihm nur Auskunft geben, wenn Rambert bereit ist, die Wahrheit zu schreiben. Da der 2. 2 Inhaltsangabe Journalist ausweichend antwortet, bekommt er keine Informationen. Rieux macht Rambert auf das aktuelle Thema der Rattenplage aufmerksam. Als Rieux nachmittags zu seinen Hausbesuchen aufbricht, begegnet ihm ein Mann, den er gelegentlich im Haus bei den spanischen Tänzern gesehen hatte, Tarrou.

Er verlässt kaum seine Wohnung oder die Stadt. Alle sind ihm gleichgültig. Während der Pest verfolgt er mit Genugtuung das Fortschreiten der Seuche. Obwohl er jede Anstrengungen für sinnlos hält, da der Tod immer kommen kann, möchte er zugleich sehr alt werden. Die Pest fürchtet er nicht für sich, als sei er durch sein Asthma geschützt. Die Pest bedeutet Trennung vom Leben, die er schon vollzogen hat. Tarrou fragt sich, ob er ein Heiliger ist, aber er bezweifelt das selbst. Die einzige durchgehend präsente, Frau Rieux, die Mutter deutliche Frauengestalt im Roman ist Rieuxs Mutter.

In dieser Situation bietet Tarrou den Aufbau eines Sanitätsdienstes an und überzeugt Rieux von der Notwendigkeit und Durchführbarkeit. Durch ihre tägliche Zusammenarbeit entwickelt sich schnell eine vertrauensvolle Freundschaft, die beide sicherer und stärker macht. Ihre Gespräche sind persönlich, ehrlich und respektvoll. Auf der Suche nach Fluchthelfern findet Rambert in Cottard einen Mittelsmann, der gegen Bezahlung seine zahlreichen Verbindungen einsetzt. Rambert befolgt zwar alle Anweisungen und akzeptiert tagelanges Warten und die verschiedensten Verabredungen, aber er kommt nicht voran.

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