Ergebnisse der Chirurgie und Orthopädie: Sechster Band by G. Frhr. v. Saar (auth.), Erwin Payr, Hermann Küttner (eds.)

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Rheinschiffahrt 1913–1925: Ihre Wirtschaftliche Entwicklung unter dem Einfluss von Weltkrieg und Kriegsfolgen

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Beschaffung und Lagerung: Betriebswirtschaftliche Grundfragen der Materialwirtschaft

Unternehmerisches Denken in der Beschaffung setzt voraus, dass die Be schaffung im Betrieb nicht nur als verwaltungstechnischer Vorgang, son dern vor allem als marktbezogene Tatigkeit aufgefasst wird. Die vom Be schaffungsmarkt abhangigen Chancen und Risiken konnen in ahnlicher Weise wie die vom Absatzmarkt abhangigen eingeschatzt und bewusst in das betriebliche Erfolgs-(Gewinn-)streben eingespannt werden.

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Wie schon früher erwähnt und wie auch Groß und Binet annehmen, halten wir diesen Fall für einen primären Herztod. Das in seinem Endo- Und Myokard schwer geschädigte Organ war den großen Blutdruckschwankungen bei Lösung des Schlauches nicht mehr gewachsen. Ob die Beobachtung der von Momburg selbst angegebenen Vorsichtsmaßregel, vor Lösung des Schlauches die Extremitäten abzuschnüren und das Blut etappenweise wieder dem Kreislauf zuzuführen, den letalen Ausgang verhindert hätte, bleibt dahingestellt.

1910. 0. - 46 G. Frhr. v. Saar: Gefahr der postoperativen Thrombose infolge der mechanischen Strombehinderung durch die Abschnürung entschieden eine erheblichere zu sein scheint, als ohne diese. Weitere Erfahrungen diesbezüglich wären wohl sehr wünschenswert. Bei empfindlichen Leuten wird man also wohl meist zur Narkose greifen; wo Bedenken oder Kontraindikationen gegen diese bestehen, ist es gut, zu wissen, daß das Verfahren auch ohne Narkose durchführbar ist. Daß Zustände von Bauchfellreizung (BIuterguß, Meteorismus, Peritonitis) durch die subjektive Schmerzhaftigkeit und die reflektorische Bauchdeckenspannung sich als ungeeignete Objekte der Taillenschnürung ohne Narkose erweisen, bedarf nach dem Gesagten wohl keiner be,sonderen Begründung.

Die großen Gefäße waren vollkommen intakt. In der Rinde der Nebennieren fanden sich Flecke, die auf fettiger Degeneration beruhten. Wie schon früher erwähnt und wie auch Groß und Binet annehmen, halten wir diesen Fall für einen primären Herztod. Das in seinem Endo- Und Myokard schwer geschädigte Organ war den großen Blutdruckschwankungen bei Lösung des Schlauches nicht mehr gewachsen. Ob die Beobachtung der von Momburg selbst angegebenen Vorsichtsmaßregel, vor Lösung des Schlauches die Extremitäten abzuschnüren und das Blut etappenweise wieder dem Kreislauf zuzuführen, den letalen Ausgang verhindert hätte, bleibt dahingestellt.

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