Die Transformation des klassischen Seinsverständnisses by Rolf Schönberger

By Rolf Schönberger

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer ebook files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Beschaffung und Lagerung: Betriebswirtschaftliche Grundfragen der Materialwirtschaft

Unternehmerisches Denken in der Beschaffung setzt voraus, dass die Be schaffung im Betrieb nicht nur als verwaltungstechnischer Vorgang, son dern vor allem als marktbezogene Tatigkeit aufgefasst wird. Die vom Be schaffungsmarkt abhangigen Chancen und Risiken konnen in ahnlicher Weise wie die vom Absatzmarkt abhangigen eingeschatzt und bewusst in das betriebliche Erfolgs-(Gewinn-)streben eingespannt werden.

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Non ergo potest quidquam intelligi nisi ut est (Augustinus, div. qu. 83; qu. 32; CL 44 A p. 46). Die Dinge zu denken wie sie sind, hei t Wahrheit; die Dinge zu wollen wie sie sind, hei t Weisheit. Brought to you by | St. 17 Obwohl Aristoteles die Entdeckungsgeschichte der άρχαί 18 zu ihrem Abschlu gebracht zu haben beansprucht19, konstruiert er doch keine Geschichte eines linearen Fortschritts auf sich selbst hin. 22 Daraus folgt ein zweifaches, das in einer gewissen Spannung miteinander steht.

984 b 17; 985 a 4-5; 993 a 11-17; 993 a 23-24; 1002 b 26-28; er vermutet, man wollte sich absichtlich allgemeinen Verst ndlichkeit entziehen, was er wie schon Platon (Soph. 243 a) kritisiert: 1000 a 9—11; zu den sonstigen Strukturdifferenzen beider Interpretationstypen: F. M. Cornford, Plato's Theory of Knowledge, London 1957, p. 30 sq. Dies blieb auch f r die Interpretationsgeschichte bestimmend: Im Mittelalter war Aristoteles ohnehin die einzige Wissensquelle f r die Vorsokratiker; noch Hegel schreibt: „Wir k nnen uns auf ihn verlassen" (XVII, 205), w hrend Aristoteles seit Nietzsche in Brought to you by | St.

Phil. I, 42; op. VIII p. 21) oder durch die Metaphern des Hungerns und D rstens nach Wahrheit unterstrichen: Aristoteles, de coelo 291 b 27; Platon, Phaidr. 246 c, Prot. 356 e; Augustinus, in Joan. 41, 1; CL 36, 357: veritas panis est, mentes reficit nee deficit. Am wichtigsten in der Geschichte dieses Gedankens, der seine Antizipation in Platons Lehre von den drei Seelenteilen, deren h chstes, das in allen (rep. 580 d) Menschen vorkommt, das weisheitsliebende ist (581 c; so da die Philo-sophie zur Natur des Menschen selbst geh rt: Phaidr.

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