Die Anthropologische Differenz: Der Geist der Tiere in der by Markus Wild

By Markus Wild

Kurzbeschreibung

Die anthropologische Differenz befasst sich mit dem Geist der Tiere in der frühneuzeitlichen Philosophie und dem challenge der anthropologischen Differenz zwischen Mensch und Tier. Ausgehend von Montaignes Verteidigung der Tiervernunft über Descartes’ Ablehnung einer Tierseele zu Humes naturalistischer Betrachtungsweise unseres Geistes zeigt sich die Auseinandersetzung mit dem Tier als Auseinandersetzung mit uns.

Synopsis

"The Anthropological distinction" bargains with the spirit of animals in early smooth philosophy and the matter of the anthropological distinction among people and animals. ranging from Montaigne's defence of animal cause and continuing through Descartes' rejection of an animal soul to Hume's naturalistic perspective of our spirit, our profession with animals is proven to be an career with ourselves.

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Diese beiden Absetzungsbewegungen hängen miteinander zusammen, da die cartesische Ablehnung des Seelenmodells alle Versuche zurückweisen muss, die Tieren eine Seele zusprechen, insbesondere eine rationale Seele, denn diese ist im cartesischen Bild der Dinge alleine übrig geblieben (Abschn. 2). Man muss Descartes’ These als Antwort auf Montaignes skeptischen Gegendiskurs begreifen. Darin besteht gewissermaßen die hermeneutische Dachstruktur der ersten beiden Kapitel dieser Arbeit: Descartes’ These bezüglich der Tiere ist eine Antwort auf die Kritik der anthropologischen Differenz, die Montaigne unternommen hat.

Historischer Zugang 35 zusprechen. Doch kein Tier verhält sich zugleich so flexibel und komplex wie der Mensch. Hier stellt sich die umgekehrte Frage, nämlich, wie sich Tiere als rationale Wesen so mechanisch verhalten können. Welche Rolle spielt nun Velásquez’ Hund innerhalb dieser Ordnungen, insbesondere der Seelenordnung? Er stellt eine untere Stufe dar. Er hat lediglich die Funktion, die Stufenordnungen auf dem Gemälde sichtbar zu machen. Man kann seine Distanz zum Spiegel nun so deuten: Der Hund, auf der untersten dargestellten Stufe, ist Inhaber der körperverhafteten vegetativen und sensitiven Seele.

Historischer Zugang 37 ist; wenn wir Nicolasitos Geste als ein Fußtrittgeben und die Körperhaltung des Hundes als ein Aufschrecken verstehen, dann könnte der Hund eine Schmerzempfindung haben. Das Doppeldunkel umgibt die Personengruppe auf dem Gemälde wie ein regelrechter Rahmen. Einerseits verlieren sich einige Personen etwas im Dunkeln, andererseits muss auch erschlossen werden, was die Personen sehen, mithin auch das, was sie repräsentieren. Wir sehen nur, dass sie sehen. Aber was sehen sie?

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