Der Nervenschußschmerz: Kriegschirurgische Studie by Heinrich Schloessmann

By Heinrich Schloessmann

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Die heftigen Schmerzanfalle blieben bis zum 6. Monat nach der Verletzung unvermindert bestehen. Erst von dieser Zeit ab trat ein deutliches Nachlassen ein, ohne daB man mit Sicherheit der angewandten Behandlung (wiederholte Novocaininjektionen in den Halsplexus) die Schuld beimessen konnte. 14 Monate nach Verletzung sind die Schmerzzustande zwar sehr ertraglich, aber noch nicht ganz geschwunden und auch jetzt noch anfallsartig. Abge~ehen von dem eben geschilderten Falle konnten wir bei allen ubrigen "SehuBneuralgien", mochten sie noch so typisehen Anfallcharakter haben, stets nebenher den Dauerschmerz feststellen, der dem ganzen Zustande unbedingt den Stempel des neuritischen Sehmerztypus aufdriickt.

Druck weiter distal am Rande der Narbe: ebenso, aber viel weniger empfindlich. Druck auf Nerven distal von der Narbe und am Handgelenk: unempfindlich. 38 Druck dicht proximal Yom Neurom: wie bei Druck auf Neurom selbst. Druck 2 Querfinger tiber Neurom (in der Tiefe noch Narbe fiihlbar): viel weniger empfindlich. Druck 3 Querfinger oberhalb (jenseits) der Narbe: empfindungslos. Fur aIle Nervenschusse - mogen sie mit oder ohne SchuBschmerzen verlaufen - gilt auBerdem noch die Regel, daB erhohte Druckempfindlichkeit des peri pher yom Verletzungsort liegenden Nervenstranges selbstverstandlich immer vermiBt wird, wenn ein AbschuB oder ein mit ganzlicher Unterbrechung der sensiblen Leitung verbundener PrellschuB vorliegt.

Gradige Hyperasthesie im Handulnaris. Sehr starke Schmerzen in der Hohlhand und den Fingern. Glanzhaut, Cyanose, Fingerspitzenatrophie, Mandelnagel. Der Handriicken und die ulnare Hohlhandhalfte schwimmen fast immer i m S ch wei 6. Bei der Beobachtung der eben abgetrockneten Hand ist der Schwei6ausbruch in diesem Gebiete ganz genau zu bemerken. Die Operation ergibt ausgebreitete, perlsehnurartige Narbenverdiekungen im Medianus, der fiir den elektrischen Strom nicht mehr leitfahig ist und geringere endoneurale Verdickungen des Ulnaris bei verhilltnismiWig gut erhaltener Leitfahigkeit.

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