Der Experimentator: Neurowissenschaften by Guido Hermey, Claudia Mahlke, Michael Schwake, Tobias Sommer

By Guido Hermey, Claudia Mahlke, Michael Schwake, Tobias Sommer

Lieber EXPERIMENTATOR,

dieser neue Band soll dem angehenden Neurowissenschaftler einen Überblick über Fragestellungen und Methoden der neurowissenschaftlichen Forschung geben. Deshalb beschreiben wir intestine etablierte Standardmethoden und geben Einblicke in die aktuellen traits und Entwicklungen, die die moderne neurowissenschaftliche Forschung vorantreiben. Der Fokus des Buches liegt auf der Erklärung von grundsätzlichen Mechanismen und Versuchsprinzipien. Zudem weist es auf viele „kleine“ tips des Laboralltags hin, die dem EXPERIMENTATOR das Leben erheblich erleichtern können.

Inhaltlich haben wir uns auf die examine des Vertebratengehirns fokussiert, da es die Möglichkeit bietet, komplexe neuronale Vorgänge zu untersuchen, die z.B. für das Lernen, aber auch für die examine neuronaler Erkrankungen von Bedeutung sind. Methodisch spannen wir dabei den Bogen von molekularen, proteinbiochemischen, zellbiologischen und elektrophysiologischen Ansätzen, über die Etablierung transgener Mausmodelle und deren examine (z.B. in verhaltensbiologischen Studien) bis hin zu nicht-invasiven Imaging-Methoden, die zur Untersuchung des menschlichen Gehirns einsetzbar sind.

Trotz der Komplexität des Inhalts ist das Buch in einem leicht verständlichen Ton geschrieben und richtet sich sowohl an Studenten und Doktoranden, als auch an technische Mitarbeiter und fachfremde Forscher.

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In der Regel werden IgGs bei leicht alkalischen pH an die Säule gebunden und mit einem Glycin Puffer bei pH 2–3 eluiert. Am einfachsten ist der Nachweis, dass Sie Antikörper gereinigt haben, durch die Bestimmung der Proteinkonzentration der unterschiedlichen Fraktionen photometrisch bei 280 nm. Dem können dann weitere Nachweismethoden wie ein Western Blot folgen. Es besteht auch noch die Möglichkeit für das Antigen spezifische Antikörper zu reinigen. Für diese Affinitätsreinigung muss das Antigen an eine Matrix gekoppelt werden.

Das in der PCR amplifizierte und die Modifikation tragende Plasmid ist nicht methyliert, wird somit nicht verdaut und kann zur Vermehrung wiederum transformiert werden. Das Verfahren ist vielen als Quick Change Mutagenese bekannt, benannt nach dem gleichnamigen Kit der Firma Stratagene. Diese Strategie, Mutationen einzuführen, kann weiter modifiziert werden.  B. Chiu et al. ein Verfahren vor, bei dem 4 Primer verwendet werden, um ein Plasmid zu amplifizieren. Dadurch wird nicht nur eine Modifikation erreicht, sondern auch Deletionen und Insertionen.

Oft haben Firmen auch komplette shRNA-Sätze für ein Gen im Programm. Einige Anbieter gehen so weit, dass sie die Sequenzen, die für den Knockdown verwendet werden sollen, nicht einmal preisgeben. Auf diese sollte man aber bestehen, denn sonst fischt man wirklich im Trüben. Weiterhin sollten die angebotenen Sequenzen zusätzlich vom Experimentator selbst überprüft werden, denn vielfach stellen sich die angebotenen Werkzeuge als nicht sehr spezifisch heraus. info/ Microarrays: Microarray Gene Expression Database: http://www.

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