Auf dem Weg zur sozialen Stadt by Martin Lenz

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Praxisbuch Energiewirtschaft: Energieumwandlung, -transport und -beschaffung im liberalisierten Markt

Dieses Buch stellt technisches und wirtschaftliches Wissen ? ber die Energiewirtschaft zur Verf? gung - vor allem f? r die Entwicklungsphase von Energieprojekten. Es behandelt folgende Themen: Die Gewinnung von Prim? renergie und die Preisbildung im Wettbewerbsmarkt Die Beschaffung leitungsgebundener Energie im liberalisierten Markt und die Funktionsweise der Energieb?

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Als „das bislang beste Beispiel“ für Individualeffekte sieht er die Segregationsmodelle von Schelling an (vgl. 1971). Friedrichs führt anschließend drei Bedingungen beispielhaft an, um das Modell mehr der Realität des Wohnungsmarkts anzupassen und um die Effekte solcher Bedingungen im Mikro-Makro-Modell zu erklären: 21 . . auch wenn Friedrichs diesen Begriff nicht verwendet. 29 1. Aufgrund ungleich hoher Mieten der Wohnungen, ungleich hoher Einkommen der Mieter wird die Möglichkeit umzuziehen eingeschränkt und die Segregation erhöht sich weiter.

24 Die Problematik der Mischung ethnischer Gruppen wollte Bahrdt „pragmatisch und unideologisch“ behandelt wissen. Die Gefahr, die Bahrdt sieht, ist, „dass Minderheitenund Segregationsprobleme immer da entstehen, wo ethnische und soziale 24 „Es wäre freilich nicht sinnvoll, an dieser Stelle feste Richtzahlen mit Anspruch auf Allgemeingültigkeit zu geben. , 173. , 177). Zur Mischung bzw. ). Bahrdt sah die Mischung als Chance für benachteiligte Quartiere, sich aus eigener Kraft zu regenerieren. Eine einseitige Sozialstruktur erschwere auf lange Sicht diesen Prozess: „Soziale Mischung um jeden Preis ist aber kein Wert, den es in jedem Fall und um jeden Preis anzustreben gilt.

Der ursprüngliche Ansatz einer „dreigeteilten Stadt“ ist zwar ein stark vereinfachendes, dafür aber eindrückliches Denkmodell, das zur Reflexion kommunaler Handlungspraxis dienlich ist. Für eine differenziertere Untersuchung liegen Modelle wie etwa „the quartered city“ nach Marcuse (vgl. Keller 1999, 31ff) vor. 14 Häußermann/Siebel 18 1991, 33; zit. nach Dangschat, 1997c, 636. Segregation wird im polit-ökonomischen Ansatz dialektisch aufgefasst („sowohl als auch“). Sie wird zwar grundsätzlich negativ bewertet, aber in begründeten Fällen („freiwillige Segregation“) zugelassen.

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