Apologie im frühen Christentum: Die Kontroverse um den by Michael Fiedrowicz

By Michael Fiedrowicz

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Mochten auch in der Volksmeinung Verdächtigungen krimineller Art, wie Inzest, Kannibalis­ mus, Ritualmord u. 7 Hatte zunächst die Erwartung des nahen Weitendes in den neutesta­ mentlichen Schriften zu der Weisung geführt, Unrecht geduldig zu ertra­ gen und die Gegner durch ein rechtschaffenes Leben zu überzeugen ( 1 Petr 3, 14-17), so sah sich die Kirche mit dem Ausbleiben der Wieder­ kunft Christi und seines Gerichtes in einer neuen Situation. Insofern sie vorerst mit dem Fortbestand des römischen Reiches rechnen mußte, galt es nun, ihr eigenes Existenzrecht zu sichern.

Neue Formen der christlichen Apologie 55 ebenso die chronologische Priorität der biblischen Schriften deren Vor­ rang vor der zeitlich späteren paganen Literatur begründete, hot dieser Apologet erstmals eine detaillierte Chronologie der Weltgeschichte von der Schöpfung bis zur Gegenwart (3,16-30). ischen Schriften machten diese zur einzigen Quelle, aus der sich zuverlässige Erkenntnis über Gott und den Menschen, Welt und Geschichte gewinnen ließ. ,Somit ist of­ fenkundig, daß sich alle übrigen im Irrtum befinden, allein wir Christen jedoch die Wahrheit besitzen, die wir vom HI.

Die Apologeten wiesen auf die Inkonsequenz hin, derzufolge das Chri6 7 Vgl. Last, Christenverfolgung 1 1 (juristiscb): RAC 2 (1954) 1208-1228, bier 1221-1225. Vgl. Christianus sum- - Das "Verbrechen- von Außenseitern der römischen Gesellschaft: Hist. 33 (1984) 331-356. Die ersten Apologien 37 srushekenntnis einerseits strafbar war, andererseits nur auf eine Anklage hin verfolgt werden sollte: .. Welch verlegene und verworrene Entschei­ dung! , apol. 2,8). Das Reskript klärte nicht die grundsätzliche Frage, weswegen das Christsein als strafbar gelte, sondern regelte nur die Vorgehensweise der Behörden.

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